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Mit dem Neumond am 11. Oktober beginnt in Indien Navaratri, das Fest für die Göttliche Mutter.
Für 9 Tage lang wird das Göttlich-Weibliche mit Zeremonien und Festen verehrt und zelebriert. Was für eine wunderbare Gelegenheit in unserer heutigen Zeit, in der die Qualitäten des Weiblichen oft keinen Raum in unserem Leben haben!

Die Göttliche Mutter als Ursprung aller Seelen

Mein Lehrer Swami Kaleshwar betonte immer wieder, dass die Welt darunter leidet, dass die Göttliche Mutter nicht genügend verehrt wird. Für westlich geprägte Menschen ist die Bezeichnung „Göttliche Mutter“ oft etwas abstrakt, deshalb möchte ich dir davon erzählen, wie SIE in mir lebt, und dich damit inspirieren, dieser Energie auch in DIR nachzuspüren.

Ich komme gerade aus meinem jährlichen Stille-Retreat und hatte in diesen 7 Tagen intensiver Meditation immer wieder Begegnungen mit der QUELLE, wie ich SIE gerne nenne.

Meine innere Reise in die Stille beginnt mit dem Satz von Thomas Hübl: „Unsere eigene Reise durchs Leben ist ein Gebet an die Göttliche Mutter.“ Ich sinke hinein in diese Worte und es entsteht mein eigenes Gebet:

ICH BIN
DA

ICH ATME
EIN
UND
AUS

ES ATMET MICH

Ich erlaube IHR zu sein, was SIE ist.

SIE ATMET EINFACH
EIN UND AUS
SIE ATMET MICH

Ich lade dich ein, diese Worte nicht nur zu lesen, sondern für einen Moment deine Augen zu schließen und ihrem Klang nachzuspüren. Nimm 9 bewusste Atemzüge und beobachte, was in dir passiert, ohne dies verändern zu wollen.

Kannst du für diese kurzen Minuten präsent im Hier und Jetzt bleiben?
Wie verbunden fühlst du dich mit der QUELLE in dir?
Kannst du deinen Inneren Raum öffnen und diese Energie durch dich hindurch fließen lassen?

Wenn nicht, was hält dich davon ab? Sind es Gedanken, die dich unablässig voran ziehen (Was ich noch alles tun will/soll)?
Oder sind es Gedanken, die dich zurück ziehen (Was dir heute oder gestern oder überhaupt passiert ist)?
Sind es vielleicht unangenehme Empfindungen, die spürbarer werden, wenn du versuchst, ruhiger zu werden?

Vermutlich geht es dir wie den meisten Menschen. Es ist so simpel und doch ganz und gar nicht nicht einfach.

In meiner Arbeit mit Menschen beobachte ich immer wieder, dass viele das Konzept „Göttliche Mutter“ als eine Art Bild vor sich her tragen, so als wäre SIE etwas außerhalb von dir. Etwas, dass es im Außen zu erreichen oder zu gewinnen gilt.
Doch die Göttliche Mutter lehrt uns genau das Gegenteil.

SIE war und ist schon immer da!
SIE lebt in uns und durch uns.
SIE kann nicht erreicht, sondern nur verkörpert werden.
SIE ist das lebensspendende Prinzip, das uns in jedem Moment durchströmt.

Und ich und du, wir dürfen lernen, unsere Aufmerksamkeit auf IHRE Energie in unserem Inneren auszurichten. Oftmals wird dies als Ankommen im JETZT erlebt.

Der Energiekanal der Quelle

Ich erlebe es als Ankommen im SEIN. Es fühlt sich an, als würde ein warme, lebendige Energie durch meinen Körper strömen, verbunden mit einem inneren Gefühl immer tiefer zu sinken und „zu Hause ankommen“.

Dieses „zu Hause sein“ ist unabhängig von einem Ort oder anderen Menschen. Und gleichzeitig ist es zutiefst verbunden mit anderen Menschen und dem Leben selbst.

In der Verbindung mit der Quelle allen Seins strömt einfach nur Energie als eine Art Kanal durch mich hindurch und alles ist offen und frei.

Doch das ist nicht immer so. Es gibt andere Zeiten, in denen es genau andersrum ist. Dann fühle ich mich eng, angestrengt, schmerzhaft, unverbunden, unkonzentriert,… Und damit kommen wir zum Kern der Sache.
Wenn ich es schaffe, auch diese Gefühle, Wahrnehmungen, Blockaden da sein zu lassen, kann ich sie transformieren und die Energie kommt im wahrsten Sinne wieder ins Fliessen. Der kleinste Widerstand dagegen, erhält sie aufrecht. D.h. im Umkehrschluss: Wenn ich meine Widerstände und Blockaden wahrnehmen und annehmen kann, lösen sie sich auf.

Unser einziges „Tun“ auf dem Weg zur Quelle besteht also darin, das aus dem Weg zu räumen, was uns von IHR trennt. Wo in meinem Körper fließt IHRE Energie nicht? Wo trenne ich mich ab von einem Gefühl, einer Emotion? Wo will ich nicht hinsehen (in mir und in der Welt)?

Dafür gibt es viele Wege und Werkzeuge.

Ein erster Schritt zur QUELLE beginnt mit der Wahrnehmung deines Atems und ein paar Minuten täglicher Verbindung mit dir selbst und damit mit IHR.

JETZT ist eine gute Zeit dafür!

Stell deinen Timer auf 9 Minuten und atme einfach EIN und AUS.
Beobachte was passiert, ohne es verändern zu wollen.

Es ist schon paradox, wieviel Zeit wir im Alltag mit Dingen verbinden, die uns eher von der Erfahrung der Quelle in uns ablenken oder sogar entgegenwirken. Gönn´dir diese 9 Minuten!

Und vielleicht braucht es dann auch noch weitere Schritte, die dir helfen, tiefer liegende Blockaden zu transformieren… sozusagen die „Formierung der Blockade“ aufzulösen. Oftmals brauchen wir eine liebevolle Begleitung, die uns hilft, unsere Schattenwelten zu durchschreiten und unsere emotionalen Verletzungen zu heilen.

Ich nehme Dich gern mit auf dem Weg!

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Präsenz – Im Hier und Jetzt sein - Die Magie des Augenblicks